Arbeitserziehungslager Heddernheim

Die am 16. Januar 1987 enthüllten Gedenktafeln für das AEL Heddernheim

Erlebnisbericht von Tomasz Kiryllow, ehemaliger Häftling des AEL Heddernheim, in der „Glocke vom Ettersberg“ (1976)

Kopf des Mitteilungsblattes der Lagergemeinschaft Buchenwald-Dora.

Gedenktafel für das ehemalige Arbeitserziehungslager Heddernheim

Gedenktafel für das ehemalige Arbeitserziehungslager Heddernheim, erste Seite

Gedenktafel für das ehemalige Arbeitserziehungslager Heddernheim, zweite Seite

Die Überreste des AEL Heddernheim vor der Gestaltung als Gedenkstätte (1983).

Die Arbeitserziehungslager (AEL) waren Sonderlager der Gestapo bzw. des Reichssicher-heitshauptamtes (RSHA). Die AEL dienten der Disziplinierung von vermeintlich „Arbeitsuntreuen“ oder „Arbeitsvertragsbrüchigen“. Grundlage für eine Einweisung in ein AEL war die Festnahme oder Schutzhaft durch die Gestapo. Eingewiesen werden konnten – meist auf Antrag der Arbeitgeber – Ausländer wie Deutsche. In den fortgeschrittenen Kriegsjahren dienten die AEL vor allem der Einschüchterung von Zwangs- und Fremdarbeitern. Die Haftdauer betrug in der Regel 6 bis 8 Wochen. Während dieser Zeit mussten die Inhaftierten besonders schwere Arbeiten verrichten, die Haftbedingungen waren KZ-ähnlich („KZ der Gestapo“). Der Übergang von einer AEL-Haft in ein KZ war fließend. Möglicherweise diente auch das Heddernheimer AEL als Durchgangslager für Transporte in die KZ.


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