Kinderlandverschickung

Wegen der zunehmenden Bombenangriffe während des Zweiten Weltkriegs und den damit zusammenhängenden Versorgungsproblemen in den Städten wurden Kinder und Jugendliche in ländliche Regionen evakuiert. Die NS-Propaganda stellte die „Kinderlandverschickung“ (KLV) verharmlosend als gesundheitsförderndes Ferienspielprogramm heraus. Organisatorisch verantworlich war die Hitler-Jugend. Mit der millionenfachen Verschickung von Kindern und Jugendlichen wurden einerseits die Kinder vor den Bombenangriffen auf die Städte geschützt, andererseits aber dem Einfluss der Eltern ent- und der ideologischen Kontrolle der Hitler-Jugend unterzogen.

 

 


 

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