Dulag

Durchgangslager für kriegesgefangene alliierte Soldaten (Dulag Luft) in Oberursel: Blick von einem Wachturm auf zwei Baracken des Transitlagers (links); rechts im Bild die Kommandantur mit angeschlossenen Einrichtungen der Auswertestelle West.

Weihnachstfeier für kriegsgefangene alliierte Luftwaffensoldaten im Durchgangslager (Dulag Luft) in Oberursel

Durchgangslager zur kurzfristigen Unterbringung von Kriegsgefangenen. In den Durchgangslagern sollten entsprechend des Genfer Kriegsgefangenenabkommens von 1929 die Mannschaftsdienstgrade von den Offizieren getrennt werden, die in der Regel in so genannten Oflags (Offizierlager) untergebracht wurden. Die Aufteilung der Lager erfolgte nach Waffengattungen: „Dulag“ (Heer) und „Dulag-Luft“ (Luftwaffe), die über das ganze Reichs und besetzte Gebierte verteilt lagen. Ein „Marlag“ (Marine-Lager) befand sich bei Westertimke zwischen Hamburg und Bremen. Dort wurden auch völkerrechtswidrig zivile Seeleute feindlicher Staaten in einem Marine-Internierungslager (Milag) interniert.


 

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